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Filament ist der Kunststofffaden, den ein 3D-Drucker verarbeitet – hier geht es um Rollen mit 1,75 mm Durchmesser aus PLA, PLA+, PETG, ABS, ASA und TPU. Wir werten Herstellerangaben, technische Daten und Kundenrezensionen aus und bewerten nach 4 Kriterien: Maßhaltigkeit, Druckerkompatibilität, Lagerung und Preis je Kilogramm.
Die Materialwahl entscheidet mehr über das Ergebnis als der Drucker. Vier Gruppen deckt dieser Vergleich ab – von der Deko bis zum Bauteil, das Sonne und Wärme aushalten muss.
Der Unterschied zeigt sich erst am fertigen Teil: PLA verliert bei etwa 60 °C seine Form, PETG hält rund 15 °C mehr, ABS und ASA deutlich mehr – dafür brauchen sie eine Einhausung und Abluft.
Alle Filament-Arten im Überblick →Das Einsteigermaterial: druckt bei 190 bis 210 °C, verzieht sich kaum und gelingt auch ohne geschlossenen Bauraum. PLA+ ist dieselbe Basis mit einer laut Herstellerangabe zäheren Mischung – dafür eher für Halterungen und andere Funktionsteile gedacht als für reine Deko.
Zäher und wärmefester als PLA, bricht nicht spröde und hält laut Herstellerangabe Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen aus. Carbon-PETG ist die steifere Füllvariante – nur mit gehärteter Düse.
Für Bauteile, die Hitze und Witterung abbekommen; ASA ist laut Datenblatt zusätzlich UV-beständig. Beide schrumpfen beim Abkühlen stark und sollten nur in einer Einhausung mit Abluft verarbeitet werden.
Das biegsame Material für Dichtungen, Dämpfer und Griffe. Die Härte steht als Shore-Wert im Datenblatt: Weiches TPU mit Shore A 95 braucht einen kurzen Förderweg zwischen Extruder und Düse, steiferes mit Shore D 64 ist laut Hersteller auch für Materialwechsler freigegeben.
Empfehlung
Günstigste PETG-Rolle im Vergleich mit ±0,02 mm Durchmessertoleranz und positiven Rezensionen – nur vereinzelt wird leichtes Fäden ziehen gemeldet.
Auch empfehlenswert
Günstigstes PLA+ im Vergleich mit laut Rezensionen bruchfesterer Mischung – zu Verpackung und Trockenmittel macht der Hersteller keine Angabe.
Auch empfehlenswert
PLA mit niedrigem Kilopreis und vakuumversiegelter, getrockneter Verpackung – einzelne Rezensionen melden aber leichtes Fäden ziehen.
Unsere Bewertung folgt einem festen Raster mit 4 Kriterien. Grundlage sind Herstellerangaben, technische Datenblätter und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen – eigene Druckversuche fließen nicht ein.
Durchmessertoleranz und Rundheit laut Datenblatt, abgeglichen mit Berichten in den Rezensionen über gleichmäßige Extrusion, Verzug, Fäden ziehen und Schichthaftung.
Spulenmaße, Durchmessertoleranz und Breite des angegebenen Düsentemperaturbereichs – entscheidend, ob die Rolle in gängige Halterungen und Materialwechsler wie AMS passt.
Verpackung laut Datenblatt (vakuumversiegelt, Trockenmittel, wiederverschließbar) und Berichte in den Rezensionen darüber, wie schnell das Material spürbar Feuchtigkeit zieht.
Preis je Kilogramm im Verhältnis zum übrigen Vergleichsfeld, unter Berücksichtigung von Verpackung, Spulenqualität und Nachfüllrollen-Angebot.
PLA oder PETG, wann ABS oder ASA sinnvoll ist, wofür TPU – mit Temperaturen, Grenzen und der Abgrenzung zu PA, PC und PVA.
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Feuchtes Filament ist die häufigste unerkannte Ursache für Fehldrucke: woran Sie es erkennen, mit welcher Temperatur Sie trocknen und wie Sie offene Rollen lagern.
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